Während in Hamburg staatliche Behörden für das Wohl der „Alster-Schwäne“ zuständig sind und die Schwäne jeden Winter in ein geschütztes Winterquartier bringen, wo die Tiere gefüttert und umsorgt werden (http://www.alsterschwaene.de/die-schwaene/winterquartier), lassen Berliner Behörden die Schwäne Berlins leiden und sterben.

Wie in der B. Z. Anfang Februar zu lesen war, treiben viele Kadaver der Schwäne des Landwehrkanals im Wasser und machten den Landwehrkanal im Bereich des Bezirks Kreuzberg-Friedrichshain zu einem Schwanenfriedhof (https://www.bz-berlin.de/berlin/schwan-schwaene-tot-landwehrkanal). Die Behörden aus dem Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain ließen den Schwanenfriedhof, auf dem zudem auch geschwächte, noch lebende, Tiere schwammen, einfach weitertreiben, bis er im Bezirk Mitte und damit in einem anderen behördlichen Zuständigkeitsbereich angekommen war.

In Berlin fühlt sich keine Behörde für die Schwäne und andere Wildtiere zuständig. Auch andere Wasservögel leiden und sterben bei den eisigen Witterungsbedingungen. Offensichtlich muss ein Tier – ähnlich wie in Hamburg – erst ein jahrhundertealtes Wahrzeichen einer Stadt sein, damit sich die Stadt seiner annimmt.