Hiermit möchten wir auf eine Reportage über Tierschutz-Aktivisten im MDR (Sendung exakt, Mittwoch, den 21. Juni 2017 um 20:15 Uhr) aufmerksam machen. Die Sendung behandelt die aktuell immer wieder Schlagzeilen machenden Videos, die von Tierschutz-Aktivisten oft mit versteckten Kameras in Tierställen aufgenommen und den Medien zur Verfügung gestellt werden, um Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aufzudecken.

Sind diese Videos legal zustande gekommen? Dürfen die Aktivisten in die Ställe einsteigen, um dort Videos zu drehen, die oft Verstöße gegen das Tierschutzgesetz zeigen?

Die ersten Aktivisten wurden nun von einem Gericht vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freigesprochen, da eine ihrer Taten wegen Notstands gerechtfertigt war. Diese für den Tierschutz positive Entscheidung, die eine Rechtfertigung eines Einbrechens in einen Tierstall, um dort zu filmen, unter bestimmten (engen) Voraussetzungen zu Gunsten des Tierschutzes zulässt, begrüßen wir ausdrücklich, da es weiterhin oft zu Verstößen gegen das Tierschutzgesetz kommt und die Behörden ohne filmisches Material oft nicht gegen die Verstöße einschreiten.

Begleitend zur Sendung am Mittwoch haben wir drei kurze Statements zu verschiedenen Verstößen, die immer wieder aufgedeckt werden, zusammengestellt. Die Statements können Sie hier herunterladen.

Statement 1: 24 Stunden Beleuchtung in Tierställen

Statement 2: Kupieren von Ringelschwänzen von Ferkeln

Statement 3: Töten von sogenannten Kümmerern

Die drei Statements finden Sie unter folgenden Links: Statement 1

Statement 2

Statement 3

19.06.2017