Die höchst emotional geführte Debatte um die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland erreicht einen neuen Höhepunkt in der öffentlichen Diskussion, nachdem vorgestern Abend auch eine vermeintlich seriöse Zeitung wie die Süddeutsche Zeitung anlässlich der Abwanderung des Wolfes GW924m nach Mecklenburg-Vorpommern in ihrer Online-Version einen Artikel mit der Überschrift „Serientäter flüchtet vor seinem Todesurteil“ abdruckte. Auch die pauschale Behauptung, dass der Wolf 40 Kälber und Schafe gerissen haben soll, lässt sich weder anhand der Rissstatistik des Landes Schleswig-Holstein noch aus der ergangenen Allgemeinverfügung belegen, wie man unschwer hätte nachprüfen können.

Angesichts der aktuell laufenden Diskussionen um die geplanten Gesetzesänderungen zum BNatSchG, die erleichterte Entnahmemöglichkeiten von Wölfen zum Ziel hat, hat sich die DJGT mit einem Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung gewandt, den Sie hier abrufen können.

Den zugrunde liegenden Artikel der Süddeutschen Zeitung können Sie hier abrufen.

21.11.2019