Personen & Organisatorisches

 

In der Regionalgruppe Hessen arbeiten seit über einem Jahr ca. 10 Prozent der fast 200 Mitglieder der DJGT regelmäßig an verschiedenen tierschutzrechtlichen Themen. Die Regionalgruppe wird koordiniert von unserem Mitglied Jeannine Boatright, unserem Vorstandsmitglied Christina Patt und unserer stellvertretenden Vorsitzenden Barbara Felde. Quartalsweise werden Arbeitstreffen organisiert, an denen zuletzt verschiedenste Tierschutzthemen (Taubenschutz, Katzenkastration, Fuchsjagd und Kastenstandhaltung) bearbeitet. wurden

Die Regionalgruppe Hessen ist postalisch unter der Adresse

Dr. Barbara Felde - Steingasse 8 - 35418 Buseck

zu erreichen.

Lena Hildermann / 05.02.2020

Zum Tod von Wolfgang Schindler

Am 26.5.2013 ist unser Mitglied Rechtsanwalt Wolfgang Schindler nach langer Krankheit verstorben. Kollege Schindler war nicht nur als Präsident der Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt ein engagierter Kämpfer für die Rechte der Tiere. Er begleitete auch die Gründung der DJGT und trat als erstes ordentliches Mitglied in unseren Verein ein. Jahrzehntelang betätigte er sich zuvor bei unserer Vorgängervereinigung "Juristen für Tierrechte" und ragte bei deren Sitzungen durch bestechende Beiträge und Argumente, aber auch durch auflockernde Bemerkungen und Zwischenappelle hervor.

Wir sprechen den Angehörigen unser Mitgefühl aus und trauern um einen großartigen Menschen und engagierten Kämpfer für die Rechte der Tiere.

Lesen Sie hierzu auch den Nachruf der Albert-Schweitzer-Stiftung.

Lena Hildermann / 27.05.2013

Tierschützer Dr. Christoph Maisack feiert am 11. Mai 2013 seinen 60. Geburtstag

Obwohl persönlich wie beruflich in Baden-Württemberg verhaftet, ist Dr. Christoph Maisack, wenn es um Rechtsfragen des Tierschutzes geht, bundesweit bei Medien und politischen Entscheidungsträgern wie –gremien, bei akademischen Veranstaltungen gleichwohl wie bei Veranstaltungen von Tierschutzorganisationen als auch solchen von Tiernutzern ein bekannter und begehrter Gesprächspartner. Das liegt einerseits sicher an seiner den guten Juristen auszeichnenden ruhigen, abwägenden, toleranten und offenen Argumentation und weitsichtigem Problembewusstsein auf allen Gebieten des Tierschutzrechts, gleichzeitig aber gepaart mit engagiertem Eintritt für die Positionen, die er zum Schutz der Tiere herausgearbeitet hat. Diese persönlichen Fähigkeiten sind gepaart mit herausragendem juristischem Wissen und Können. Solches hat Dr. Maisack nicht nur als entscheidender Kommentator des demnächst in 3. Auflage erscheinenden und zwischenzeitlich mit Abstand führenden Kommentars von Hirt/Maisack/Moritz bewiesen, sonder auch in seiner immer noch für die Auslegung des tierschutzrechtlichen Zentralbegriffs „vernünftiger Grund“ wesentlichen Dissertation von 2006 wie zahlreichen Aufsätzen in rechtswissenschaftlichen Zeitschriften und Stellungnahmen zu legislatorischen Vorhaben in Bund und Ländern. In Anerkennung seines herausragenden Einsatzes im Tierschutzrecht wurde Christoph Maisack 2011 mit dem Landestierschutzpreis Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Seit dem 01.04.2012 ist Dr. Maisack stellvertretender Landestierschutzbeauftragter des Landes Baden-Württemberg. Von seiner seit 1993 als Richter am Amtsgericht Bad Säckingen ausgeübten Tätigkeit ist er beurlaubt. Dr. Maisack war Jahrzehnte führend in dem Arbeitskreis „Juristen für Tierrechte“ tätig. Er ist Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT), Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Nutztierhaltung (IGN), Wissenschaftsbeirat der Albert-Schweitzer-Stiftung-für unsere Mitwelt und neben verschiedenen Tierschutzorganisationen auch tätig bei amnesty international, Sektion der Bundesrepublik Deutschland und FIAN-Deutschland. Wir wünschen Christoph Maisack alles Gute zum runden Geburtstag, weiterhin beständige Gesundheit und dass sich einer seiner größten Wünsche erfüllen möge: eine Vielzahl von Juristen, die sich wie er engagiert und stetig für die Verbesserung der Rechtsstellung aller schwachen Lebewesen einsetzen.

Lena Hildermann / 11.05.2013

Ernennung von Dr. Christoph Maisack zum stellvertretenden Landestierschutzbeauftragten des Landes Baden-Württemberg

Die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT) freut sich, hiermit über die Berufung von Dr. Christoph Maisack zum stellvertretenden Landestierschutzbeauftragten des Landes Baden-Württemberg informieren zu dürfen. Herr Dr. Maisack, der bislang als Richter am Amtsgericht Bad Säckingen tätig war, wurde zum 1.4.2012 an das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz abgeordnet.

Mit der Ernennung von Herrn Dr. Maisack hat sich die Landesregierung einer Persönlichkeit versichert, deren Kenntnisse, Engagement und weitsichtiges Problembewusstsein auf allen Gebieten des Tierschutzrechts bundesweit bekannt sind.

Zusammen mit der Veterinärmedizinerin Dr. Cornelie Jäger wird Herr Dr. Maisack in dem für Baden-Württemberg neuen Amt des Tierschutzbeauftragten eine Doppelspitze bilden und sich nachhaltig für die Belange des Tierschutzes in der Landespolitik und im Vollzug einsetzen.

Die DJGT begrüßt es, dass mit der Besetzung durch eine Veterinärmedizinerin und einen Juristen die beiden für den Tierschutz hauptsächlich relevanten Disziplinen effektiv zusammenarbeiten können.

Für sein neues Amt wünschen wir Herrn Dr. Maisack alles Gute!

Lena Hildermann / 01.04.2012

Tierschützer Dr. Eisenhart von Loeper feiert am 03. Juni 2011 seinen 70. Geburtstag

Der am 03.06.1941 in Potsdam geborene und heute in Nagold lebende Rechtsanwalt Eisenhart von Loeper dürfte einer der bekanntesten der wenigen deutschen Juristen sein, die sich um die Umsetzung und Fortentwicklung des deutschen Tierschutzrechts bemühen. Über 40 Jahre lang hat von Loeper sich in Publikationen von wissenschaftlichen Aufsätzen bis zum einschlägigen Tierschutzkommentar, in Vorträgen wie öffentlichen Aktionen fundiert und kritisch zu sämtlichen Facetten wie praktischen Konflikten aus dem Bereich der Mensch-Tier-Beziehung geäußert. Streitbar und dezent, engagiert und dennoch mit langem Atem hat er die Diskussionen über Massentierhaltung wie auch die "Taubenbekämpfung", die Stellung des Tieres im Privatrecht wie Tierrechtsfragen als philosophisches Problem befruchtet und gefördert. Ihm besonders zuzuschreiben ist die Aufnahme des Tierschutzes in Art. 20a des Grundgesetzes im Jahre 2002, wofür er jahrlang gekämpft hatte. Nicht zuletzt dafür erhielt er 2005 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Eisenhart von Loeper war von 1987 bis 2006 Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte und von 1987 bis 2009 Sprecher der Vereinigung "Juristen für Tierrechte". Heute ist er Mitglied in der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT) als deren Nachfolgeorganisation. Auch in verschiedenen Bürgerinitiativen ist er noch erfolgreich und aktiv tätig.

Wir wünschen Eisenhart von Loeper alles Gute zum runden Geburtstag, weiterhin beständige Gesundheit und dass sich einer seiner größten Wünsche erfüllen möge: eine Vielzahl von Juristen, die sich wie er engagiert und stetig für die Verbesserung der Rechtsstellung aller schwachen Lebewesen einsetzen.

Der Vorstand der DJGT

Lena Hildermann / 03.06.2011